Festival für unangepasste Kunst 2016

IN ART WE TRUST

Das KuratorenTeam ADLER  A.F. und Jessica Petraccaro-Goertsches aka JPG stellen unangepasste, nicht ästhetisch etablierte und unkonventionelle Malerei, Skulptur, Fotografie, Videokunst, Performance und Musik vor. 

Pressefoto ADLER A.F. & JPG
Pressefoto ADLER A.F. & JPG, Foto: F. Agrawal

Auftakt 6. bis 8. Mai 2016 in der Galerie LUXESE zwischen Luxus und Askese in München, Berg am Laim, Burggrafenstraße 5 direkt hinter dem Ostbahnhof.

Vernissage: Freitag, 6. Mai 20 Uhr, Ausstellung: Sa. u. So. 15 bis 18 Uhr.

http://www.wochenanzeiger.de/article/175515.html

2. Münchner Festival für unangepasste Kunst:

Demokratie – Macht – Partizipation

WWL
ADLER A.F., Müllmenschen, 2007, Aquarell Tusche auf Papier, 100 x 300 cm

„Kunst kann nicht nur dekorieren, sondern die Welt verändern“ meint ADLER  A.F., die Initiatorin des Festivals und knüpft damit „….in Zeiten wie diesen – keine guten Zeiten für Angsthasen!“ an das 1. Münchner Festival für unangepasste Kunst an, das ADLER  A.F. und ihr Team 2014 mutigen, unkonventionellen Künstlerinnen wie Meret Oppenheim, Louise Bourgeois, Louise Nevelson und Hannah Höch gewidmet hatten.

Auch beim 2. Münchner Festival für unangepasste Kunst entsteht eine Plattform im öffentlichen Raum für KünstlerInnen der lokalen, nationalen und internationalen Szene, die sich der unangepassten Kunst verschrieben haben und über eine profunde Ausbildung verfügen. An drei völlig unterschiedlichen Münchner Orten sind Art Happenings geplant, die sich mit hochbrisanten gesellschaftspolitischen Themen wie Demokratie, Macht und Partizipation beschäftigen und durch die Wahl der Räume Zeichen setzen wollen.

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Bespielt werden eine offspace Galerie in Berg am Laim, eine riesigen Fußgänger Unterführung in der Nähe zum Schloß Nymphenburg und die XXXL-Halle MUCCA im KreativQuartier direkt gegenüber einer Flüchtlingsunterkunft. Das Kuratorenteam JPG aka Jessica Petraccaro-Goertsches/Kunsthistorikerin und TrashArt Künstlerin ADLER  A.F., das enfant terrible der Münchner Kunstszene, präsentieren polit- und gesellschaftskritische Kreativität in all ihren Facetten, Genre – und Generationen-übergreifend in ihrer kulturellen Vielfalt: Video – und Objektkunst, Malerei, Collagen, Assemblagen, Performances, Installation, Improvisationstheater, installative Lesungen und prosaische Delikatessen aus dem Buch einer Literatin aus Dresden, GangstaRap, musikalische Experimente, Spontan-Interventionen und kabarettistische Wortspieler.
Gezeigt wird, was unkonventionell, auf keinen Fall schönmalerisch oder gefällig ist, Arbeiten aus wiederverwertbaren, ungewöhnlichen Materialien, Schrilles, Hässliches, alles, was die Sehgewohnheiten auf den Kopf stellt, schräg und außergewöhnlich, Kunst aus Müll, DADA-Literatur und FLUXUS-Theater.
Provozieren und aufrütteln wollen die beteiligten KünstlerInnen und gleichzeitig Haltung zeigen, Widerstand gegen nationalistische Strömungen, die respektlos humanitäre Werte verhöhnen. Ernst und doch humorig äußert sich ADLER  A.F. „Als werte-orientierte Humanistin und Demokratin bin ich überzeugt davon, dass, wer in der Demokratie schläft, in der Diktatur aufwacht. Deshalb: Leute geht wählen! AfD&co geht gar nicht! Heute sind es die Flüchtlinge, deren Häuser brennen, morgen die Häuser der Moslems, Juden oder KünstlerInnen und übermorgen …? Wer ist eigentlich das Volk? Wem gehört die Stadt?“ Antworten auf diese Fragen wollen die Kunstwerke und das politische Engagement der Beteiligten des 2. Münchner Festivals für unangepasste Kunst aufzeigen. Denn wenn grenzenloses kreatives Agieren ermöglicht wird, kommen bestenfalls Anregungen und Denkanstöße für die BesucherInnen der Art Happenings heraus, wie etwa die Einsicht: Für Freiheit und Demokratie braucht es halt genug Demokraten!

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